|
Haben ihren Ursprung zu Beginn der 50er Jahre, als englische Jugendliche aus den Arbeitervierteln einen eigenen Kleidungsstil für sich entdeckten.
Drapes, lange Jacketts mit Samtaufschlägen an Ärmeln und Kragen, enge Röhrenhosen, sowie Creepers, Schuhe mit dicken Kreppsohlen. Das Haar war länger, als es die Norm vorsah, und wurde mit Pomade o.ä. nach hinten gekämmt. Das ganze erinnerte doch sehr an den Kleidungsstil zur Zeit König Edwards VII (lange Gehröcke usw.), weshalb man auch vom Edwardian Style spricht.
Die Coshboys (die erste Bezeichnung), sorgten recht schnell durch wilde Schlägereien und anderen Übeltaten für ein verrufenes Image, wobei Filme wie z.B. Cosh Boy Rumble von 1955 dieses nicht unbedingt abmilderten.
Irgendwann wurde Coshboy durch Teddyboy (Teddy, der Kosename für Edward) ersetzt. Die erste Zeitung, die den Begriff Teddyboy benutzte, war übrigens der Daily Express vom 23. September 1953.
Schon bald entdeckte man den Rock´n´Roll für sich, worauf es bei nahezu jeder Veranstaltung zu schweren Ausschreitungen kam. Bis Ende der 60er Jahre waren die Teddyboys wohl das Berüchtigste was es damals gab.
Mitte der 70er wurde mit Bands wie Crazy Cavan and the Rhythm Rockers, Flying Saucers, Matchbox oder auch CSA, um nur einige zu nennen, das erste Revival eingeläutet.
Der Teddyboy Kult ist auch heute, nach über 50 Jahren, noch am Leben!
|